Projekt Beschreibung

Der 1. Teil der rheinischen Trilogie

Hier wird der Rheinländer beim Wort genommen, frei nach Ludwig Feuerbach: Der Mensch ist, was er spricht. Die scheinbare Schritt-für-Schritt- Demontage des Rheinländers wird zu einer Liebeserklärung, denn: “Das Rheinland ist die einzige mediterrane Gegend Deutschlands”. Das teuerste Wort, das für dieses Programm aufgewendet wurde, war das Wort “epochal”. Ob es ‚epochal‘ ist, wenn einer wie ich die rheinische Sprache und damit den rheinischen Menschen beschreibt, weiß ich nicht, ich weiß nur, daß ich der erste war, der sich als kabarettistischer Ethnograph dieser exotisch-mediterranen Spezies angenommen hat. Es war aber auch höchste Zeit, daß da mal einer kommt, um den Rheinländer gebührend ins Rampenlicht zu stellen.

Der Mensch ist, was er spricht

Wo war denn einer, der endlich mal klarstellt, welche philosophischen Tiefen das rheinische Begrüßungsritual enthält (Sie wissen schon: “Wie isset?” “Jot!” “Die Frau?” “Jot!” “Die Pänz?” “Jot!” “Beruf?” “Jot!” “Et Auto?” “Lööf!” … “Und sons?!!!!” “Och jot!”), welche genialen Möglichkeiten die Gegenfrage beinhaltet (“Wo sind denn bei Eurem Dom die Türme?” “Wie: Türme?!”) oder wie überlegen